Home » Das Museum

Besuchen Sie uns auch im Museum

Schloss Klein Loitz – Romy Schneider Museum Klein Loitz, Ortsteil von Felixsee in Brandenburg, liegt am Rande des Landschafts- und Naturschutzgebietes Reuthener Moor. Das zweigeschossige Gutsschloss wurde 1527 erbaut und später im Jahre 1902 erweitert. Das Gutschloss befand sich in der Zeit von 1638 bis 1649 im Besitz der Familie von Seidlitz ( Vorfahren Ariane Rykov ) Zuletzt gehörte das Schloss der Familie von Glisczinski. Im Jahr 1945 wurde das Gut enteignet. Hubertus von Glisczinski ist heute aktives Mitglied in unserem Verein Romy Schneider Archiv e.V.

Geschichte des Museums

Im November 2019 kaufte der Verein Romy Schneider Archiv e.V. das alte Gutsschloss in Klein Loitz in der Lausitz und somit war der Grundstein für die Entstehung eines Museum geschaffen.

Nachdem der Verein lange Zeit nach einer geeigneten Immobilie für den Verein Romy Schneider Archiv gesucht haben, war es uns nun gelungen, dass passende Objekt zu finden. In dem Gebäude soll ein Museum zu Ehren von Romy Schneider errichtet werden. In dem Museum soll es eine große, dauerhafte Ausstellung Romy Schneider geben .

Präsentiert werden Original Einrichtungsstücke der Berliner und Hamburger Wohnung, private Fotos, Briefe sowie selbst verfasste Gedichte der Schauspielerin. Weiterhin präsentieren wir Filmrequisiten und Diverse Filmplakate, zahlreiche Filmfotos und Privatfotos.

Eine weitere Zielsetzung ist es, dem Besucher Romy Schneiders Auffassung einer Schauspielkunst näher zu bringen und damit gleichzeitig den künstlerischen Nachwuchs von heute zu fördern. Das Museum wird mit originalen Möbeln, Bildern und Accessoires aus dem Nachlass Romy Schneider eingerichtet. Zusätzlich werden Audio – und Multimediaguides in erschiedenen Sprachen gestellt die einen variablen Rundgang durch das Museum mit verschiedenen Informationen ermöglichen. Das Museum umfasst fünf der größeren Räumlichkeiten des Schlosses.

Die Themenzimmer werden mit einer Anzahl von Räumen konkretisiert. Von diesen Themenzimmern werden zwei Zimmer für wechselnde Ausstellungen mit verschiedenen Themen genutzt. Direkt konkretisiert wurden hierfür die Themen Immenhof, Hildegard Knef und Rio Reiser.

Die genannten Themen wurden auf der Grundlage unserer Contentpartnerschaften ausgewählt. Wir stehen in enger Verbindung mit dem Hildegard Knef Museum in Castrop Rauxel, dem Immenhof Museum in Bad Malente und dem Berliner Autor und Musiker Achim Müller, der ein Werk über das Leben Rio Reisers publiziert. Diese Wechselausstellungen sorgen für ein bunt gemischtes Publikum verschiedener Bereiche. Weiterhin ist es Zielsetzung, mit hiesigen Künstlern in Kontakt zu treten – die ebenfalls die Möglichkeit erhalten ihre Werke auf Schloss Klein Loitz zu präsentieren.

 

Kultur & Film

Ein Wochenende mit Museumsführung durch das Hauseigene Romy Schneider Museum mit Lesung und Signierstunde aus dem Buch Bühne des Lebens, Romy lebt, Rosemarie Sissi Romy und Romys Bühne - ein autobiografischer Roman über Romy Schneider und Marilyn Monroe. Neben diesen Höhepunkten erhalten Besucher die Möglichkeit eines kreativen Austausches beispielsweise beim gemütlichen Vorführabend mit Filmen von Romy Schneider mit anschließender Diskussionsrunde. Wir sorgen für eine bunte Mischung von Themen mit einem breitgefächerten Personenkreis verschiedener Künstler. Kunst & Musik – ein Wochenende für Kunst und Musik-begeisterte.

Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit zusammen mit ausgebildeten Kunstschaffenden der jeweiligen künstlerischen Sparte, ein eigenes Kunstwerk zu erschaffen. Bei den jeweiligen Sparten handelt es sich explizit um Literatur, kreatives Schreiben, Musik, Theater und Film, Bewegungstherapie nach Jerzy Grotowski – nach Ariane Rykov – von Niepellos gleichnamigem Werk Bühne des Lebens. Zielsetzung ist es, der Erhaltung und Förderung der regionalen Kultur einen Ort der Präsentation und der Begegnung zu ermöglichen. 

Das Schloss Klein Loitz als Begegnungsstätte und Ort des permanent Austausches für Film und Romy Schneider Begeisterte als auch für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Region.

Dieses Zusammenspiel gilt es für uns, dem Verein mit seinem Vorstand, in dem Schloss unter ein Dach zu bringen.

Allerdings nicht mit dem bisherigen Konzept eines regulären Archivs und nicht in Hamburg.

Die Erinnerungen an den verstorbenen Geschäftspartner der gleichzeitig ein Freund war ließen die Weiterführung im bisherigen Sinne und in den bisherigen Räumlichkeiten nicht zu. Da der verstorbene kein Testament hinterließ wurde durch das Nachlassgericht Nachlasspflegschaft durch eine Rechtsanwältin angeordnet. Es war ein langer Weg um einige Exponate aus dem Romy Schneider Archiv zurückzugewinnen – zahlreiche Stücke konnten nicht zurück geholt werden.

Ariane Rykov verschlug es zurück in die Lausitz, zurück in die eigentliche Heimat. Zusammen mit ihrem Mann entschied sie sich für ein neues Konzept des Romy Schneider Archivs mit dem Grundsatz der all-gemeinnützigen Arbeit. In den weiteren Gründungsmitgliedern Mandy Huch, Beatrice Kunath, Khaled Benzine und Maurice Binard fanden Sie Unterstützung und vor allem eines: Gleichgesinnte.

Unser Vorhaben ist es, dass künstlerische Werk der Schauspielerin in einem Museum als dauerhafte Ausstellung zu präsentieren . Ein Denkmal für eine Schauspielerin zu setzten, der es gelungen ist weit nach ihrem Tod ein unauslöschbarer Teil unseres kollektiven Denkens zu sein.

Unsere Gründungsmitglieder aus den verschiedensten Sparten bringen die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Fertigkeiten mit. Neben der Pflege des Nachlasses Romy Schneider sehen wir es als unser Herzprojekt an, die sozialen Aspekte der Schauspielerin weiter zu pflegen. Romy Schneider selbst setzte sich für eine Vielzahl von wohltätigen Zwecken ein. Als Mitbegründerin der Westberliner Partei „Schutzkomitee für Freiheit und Sozialismus“ bewegte Romy Schneider etwas im Sozialen Sektor. In unserem Archiv befinden sich zahlreiche Dokumente zu diesem Sachverhalt. Die Inhalte dieser Unterlagen zeigen auf, das es ein grundlegender Leitfaden der Schauspielerin war, die Jugend, den künstlerischen Nachwuchs zu fördern. Dieser Grundsatz ist heute Teil unser Vereins- Philosophie.